Bildungszentrum Gleiß
Schwestern vom göttlichen Erlöser

Grillfeier 2017

 

Vierkanter bringen Freude in den Alltag

Nach einer zünftigen Heurigenjause, zu der die Klostergemeinschaft alle Bewohner/innen des Betreuten Wohnens eingeladen hatte, erfreuten am 1. Juni die erfolgreichen und bekannten Vierkanter mit alten Volksliedern und humorvollen Geschichten aus ihrem Werdegang die Herzen der Senioren/innen.
Langer Applaus war der Dank für die gute Jause und humorvolle Unterhaltung an diesem Nachmittag.

Ausflug nach Gablitz

Endlich war es soweit. Am vergangenen Freitag lösten Bewohner/innen des Betreuten Wohnens Gleiß ihr Versprechen ein, das sie der langjährigen Oberin des Klosters beim Abschied im November des Vorjahres gaben: „Danke Sr. Xaveria für all dein Wirken hier in Gleiß, wir werden dich im Frühjahr in Gablitz, deiner neuen Wirkungsstätte, besuchen!“

Am Morgen machte sich eine Gruppe in Begleitung der Schwestern vom Kloster Gleiß und Bürgermeister Thomas Raidl auf den Weg in den Wienerwald. Mit großer Freude begrüßte Sr. Xaveria ihre alten Bekannten und bei Kaffee und mitgebrachten Mehlspeisen von Vroni Scheiblauer wurden viele Erinnerungen ausgetauscht. Bürgermeister Thomas Raidl überbrachte Grüße und ein Gastgeschenk der Gemeinde Rosenau-Sonntagberg und Wolfgang Schorn erinnerte an die vielen schönen Begegnungen im Betreuten Wohnen mit Sr. Xaveria.

Nach einer stimmungsvollen Andacht in der Hauskapelle des Marienheimes genoss die Gruppe ein köstliches Mittagessen im Gablitzer Hof.
Glücklich und zufrieden, das Versprechen eingelöst zu haben, kamen die Senioren/innen am späten Nachmittag wieder nach Gleiß in ihr „Daheim“ zurück.

Besuch im „Betreuten Wohnen Gleiß“

Altenpflege ist ein wichtiger Schwerpunkt im Fach „Soziale Handlungsfelder“. Da war es naheliegend, dass die 2. Klasse das an die Schule angrenzende „Betreute Wohnen“ besuchte.

Frau Veronika Scheiblauer führte die Klasse durch das Gebäude und sprach wichtige Themen an, die für die Unterstützung und Begleitung von älteren Menschen wichtig sind. Die SchülerInnen bekamen einen Einblick, wie Wohnraum für ältere und teilweise pflegebedürftige Menschen gestaltet sein soll. Frau Scheiblauer informierte die SchülerInnen auch über das Serviceangebot in Bezug auf Pflegeleistungen, medizinische Betreuung und Notruftelefon und über die Organisation von Aktivitäten, die das Gemeinschaftsleben fördern. Hier bietet die direkte Nachbarschaft zum Bildungszentrum viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten der BewohnerInnen mit den jungen Menschen aller Altersstufen. Mindestens einmal im Monat wird eine gemeinsame Aktivität von SchülerInnen einer der Schulen oder des Hortes mit den SeniorenInnen angeboten, sodass sich viele Begegnungsmöglichkeiten zwischen Alt und Jung ergeben.
Da die SchülerInnen in der 3. Klasse ein Praktikum in Einrichtungen mit älteren oder behinderten Menschen absolvieren werden, konnten sie durch den Besuch im „Betreuten Wohnen“ bereits wichtige Einblicke in dieses Aufgabenfeld erhalten. 

Jung und Alt bei Ostervorbereitungen

Gemeinsame Aktivitäten mit den BewohnerInnen des benachbarten „Betreuten Wohnens“ sind ein wichtiges Anliegen der Fachschule für Sozialberufe. Dabei haben die SeniorInnen die Möglichkeit, gemeinsam mit jungen Menschen aktiv zu werden und gleichzeitig können die SchülerInnen wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben sammeln.

Gerade die Zeit vor Ostern bot nun einige Möglichkeiten für gemeinsame Vorbereitungen auf diese Festzeit.
Eine Kochgruppe der 1. Klasse stellte gemeinsam mit einigen BewohnerInnen Ostergebäck aus Germteig her. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Dipl.-Päd. Gerlinde Haydn. Im Kreativunterricht wurden die BewohnerInnen zum gemeinsamen Palmbuschenbinden eingeladen. Unter Anleitung von Dipl.-Päd. Elisabeth Nachtsheim banden die SchülerInnen der 1. Klasse mit einigen Damen die Palmbuschen für den kommenden Palmsonntag. Beide Aktivitäten bereiteten sowohl den NachbarInnen als auch den SchülerInnen viel Freude. 

Faschingsdienstag im Betreuten Wohnen

Fasching im Betreuten Wohnen

Betreutes Wohnen - Nikolausfeier

„Lasst uns froh und munter sein, und uns recht von Herzen freun…“

Am 6. Dezember wurde im betreuten Wohnen Gleiss gemeinsam mit einigen Hortkindern das Fest des Hl. Nikolaus gefeiert. Im Sinne des bekannten Liedtextes freuten sich alle Beteiligten wirklich von Herzen und empfanden diese stimmungsvolle Feier als Bereicherung der Adventzeit. Die Kinder musizierten, sagten Gedichte und freuten sich über ein Nikolaussackerl.

Der Nikolaus hatte auch für alle Mieter des betreuten Wohnens ein Geschenk mitgebracht. Die Botschaft des Hl. Nikolaus - nämlich die Nächstenliebe - fand in der erlebten Gemeinschaft spürbaren Ausdruck.

Bewegungsstunde mit den SeniorInnen

Wie fit können eigentlich über 90-Jährige sein?

Sehr!

Das ist auf jeden Fall die Antwort, welche die SchülerInnen der 2. Klasse ab jetzt geben.
Sie alle staunten, wie die drei Gäste des Betreuten Wohnens ihre Dehnfähigkeit und Zielgenauigkeit unter Beweis stellten. Auch ein kleines Tänzchen war schnell einstudiert. Und die Reaktion im Alter? Toll. Unser Besuch zeigte großes Geschick und hohe Motivation in der Bewegungsstunde. Dieser Nachmittag war sehr lustig und lehrreich und macht Lust, gleich wieder neue Ideen zu sammeln!

Abschied von Sr. Xaveria Stöghofer

Mehr als 12 Jahre leitete Sr. Xaveria Stöghofer das Kloster Gleiß. Als Verantwortliche für die Klostergemeinschaft waren ihr das Bildungszentrum und die Klosterkirche immer ein besonderes Anliegen. In ihre Amtszeit fiel die Umgestaltung des Schulgartens, die Renovierung der Klosterkirche und der Bau und die Partnerschaft mit dem angrenzenden „Betreuten Wohnen“. Da ihre Amtsperiode als Oberin nun abgelaufen ist, wird sie nach Gablitz versetzt und im dortigen Pflegeheim eine neue Aufgabe erhalten.

Von der Gemeinschaft des Betreuten Wohnens verabschiedete sie sich im Rahmen des monatlichen Klosterkaffees mit liebevollen Worten und kleinen Geschenken für alle BewohnerInnen. Sekretärin und Betreuerin Veronika Scheiblauer bedankte sich sehr herzlich bei Sr. Xaveria für all das Gute und tägliche Gebet. Frau Adelinde Wieser gab Sr. Xaveria das Gedicht „Sonntagberg“, humorvoll vorgetragen, als besonders nachhaltiges Reisegepäck mit auf den Weg und Familie Droc gestaltete für sie eine Kerze mit Dankesworten.

Ihre Nachfolgerin Sr. Henriette Mayrhofer wird ab Freitag 18. November ihren Dienst in Gleiß antreten, sodass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist. Die BewohnerInnen freuen sich schon auf die erste Begegnung mit der neuen Oberin.

Kleine Häubchen, große Wirkung!

Passend zum Jahresmotto der Schule "Kleine Zeichen - große Wirkung" strickten Großmütter, Tanten, Nachbarinnen und Mütter gemeinsam mit den SchülerInnen Wollmützchen und engagierten sich damit für einen guten Zweck.In gemütlicher Runde entstanden bei Kaffee und Keksen viele bunte Hauben und Quasten für "Das große Stricken" von Innocent und Caritas.

Bis zum Einsendeschluss Anfang Dezember werden dazu noch eine Menge Häubchen in Heimarbeit entstehen und dann der Caritas übergeben. Ab Anfang Jänner werden die Häubchen auf den Innocent-Smoothies in den Supermärkten zu kaufen sein.

Für jedes verkaufte Fläschchen mit Mützchen spendet Innocent 20 Cent an die Caritas, um ältere Menschen warm durch den Winter zu bringen.

Spielestunde mit den BewohnerInnen des Betreuten Wohnens

Im Rahmen des Faches Soziale Handlungsfelder gestalteten SchülerInnen der 3. Klasse einen Spielevormittag mit den BewohnerInnen des angrenzenden „Betreuten Wohnens“.

Spiele sind nicht nur ein beliebter Zeitvertreib, sondern sie trainieren auch Geschicklichkeit, Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis. Eine besondere Herausforderung waren hier einige Sudokus. Bekannte Brettspiele wie beispielsweise „Mensch ärgre dich nicht“ oder „Fuchs und Henne“ ließen den Vormittag wie im Flug vergehen und Alt und Jung hatten großen Spaß dabei.

Derartige Kooperationen zwischen Schule und Betreutem Wohnen bieten für die SchülerInnen Gelegenheit für wesentliche Praxiserfahrungen für ihr späteres Berufsleben.

Erste Hilfe Kurs im Betreuten Wohnen Gleiß

Am vergangenen Mittwoch besuchte Frau Vroni Ortner, Erste Hilfe Ausbildungsleiterin beim Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs, die Bewohner/innen des Betreuten Wohnens in Gleiß, um mit ihnen über Erste Hilfe Maßnahmen zu reden.
Im Mittelpunkt standen die Fragen: Was sollen wir im Notfall tun, wie können wir helfen?
Im gemeinsamen Gespräch wurden einige wichtige Maßnahmen besonders herausgearbeitet:

+ achtsamer Umgang miteinander, Nachbarschaftshilfe
+ sich bemerkbar machen
+ Notruf 144 absetzen
+ Erstversorgung und Lagerung
+ beim Hilfesuchenden/Patienten bleiben bis Rettung kommt

Dankbar über die wichtigen Informationen und das vertrauensbildende Gespräch mit Frau Ortner wurde eine weitere Gesprächsrunde zum Thema Erste Hilfe für Senioren/innen im Herbst vereinbart.

Generationenübergreifende pädagogische Zusammenarbeit

Herr Pöchlauer vom „Betreuten Wohnen“ in Gleiß erklärte den Schülern der 1b ein recht „außergewöhnliches“ Instrument, nämlich die Okarina. Diese ist eine Gefäßflöte aus Ton, die in fast allen alten Hochkulturen verwendet wurde. Ihr Klang und ihre Griffweise sind ähnlich einer Blockflöte. Es gibt sie in verschiedenen Stimmungen. Die SchülerInnen lauschten seinen Ausführungen und bekamen auch eine musikalische Kostprobe. Der liebliche, ruhiger Ton des Instrumentes gefiel den Kindern sehr gut.

PNMS-Gleiß - Bilder aus Naturmaterialien „Landart“

Die Buben und Mädchen der 1a Klasse aus der PNMS- Gleiß gestalteten am 10. Mai im Innenhof der Schule kleine Kunstwerke aus Blumen, Ästen, Zweigen, Steinen, etc., die sie zuvor bei einem Spaziergang gesammelt hatten.

Zum Mitmachen eingeladen waren auch die Bewohner/innen der Wohngemeinschaft Betreubares Wohnen, um eine Begegnung von Alt und Jung zu schaffen.

Volkschulkinder besuchen ihre Schuloma Renate

Ein ganz besonders schönes Erlebnis war für die Kinder der ersten Klasse Volksschule der Besuch des Kräutergartens der Schuloma Renate. Mit allen Sinnen durften sie den Duft der Kräuter erforschen Jedes Kind der ersten Klasse erhält von Oma Renate einen Ableger der Grünlilie. Gemeinsam wird dieser eingesetzt.

Oma Renate erklärt auch, was die Pflanze nach dem Einsetzen braucht, damit sie wachsen und gedeihen kann. Klassenlehrerin Brigitte Schlemmbacher freut sich mit ihren Schützlingen über den lehrreichen Ausflug.

Wörter verbinden Generationen

Leseprojekt der 1.FSB mit dem Betreuten Wohnen.

Am Montag, den 4. April 2016 veranstalteten die SchülerInnen der FSB Gleiß im Rahmen des Jahresmottos „Brücken bauen“ ein Leseprojekt, zu dem die BewohnerInnen des Betreuten Wohnens Gleiß eingeladen wurden.

Bei einer Lesung präsentierten die SchülerInnen der 1. Klasse verschiedenste, selbst ausgewählte Texte und Romanauszüge zu unterschiedlichen Themenbereichen. Die ZuhörerInnen wurden auf eine literarische Reise mitgenommen, die sich von Geschichten und Gedichten mit historischem Hintergrund über Texte zum Nachdenken und zum Schmunzeln erstreckte. Das Programm wurde mit musikalischen Stücken umrahmt. Im Anschluss an die Lesung wurde zu einem Mehlspeisenbuffet geladen.  

Vorösterliche Arbeiten

In den letzten Tagen vor der Karwoche luden SchülerInnen mit ihren Lehrerinnen Gäste aus dem Betreuten Wohnen zu gemeinsamen Aktivitäten um das Osterfest ein. Fleißig wurden im Kreativraum Palmbuschen gebunden und in der Schulküche österliches Brauchtumsgebäck gefertigt und verkostet. Danke für die liebevolle Vorbereitung und Betreuung.

„Oral History“ im Geschichtsunterricht

Am Freitag, den 4. März 2016 hatte die 2. Klasse der FSB Gleiß die Möglichkeit, Alltagsgeschichte einmal „hautnah“, aus Perspektive einer Zeitzeugin zu erfahren. Frau Adelinde Wieser, 1935 in Hausmening geboren, nahm sich zwei Stunden Zeit, um über Stationen aus ihrem bewegten Leben zu erzählen. Dabei konnte sie viele Einblicke geben, die aus heutiger Sicht fast nicht mehr vorstellbar sind: Die schmale Schotterstraße zwischen Amstetten und Kematen – heute teilweise 4-spurig befahrbar, war etwa in Frau Wiesers Kindheit noch eine Schotterstraße, auf der ab und zu Pferdefuhrwerke vorbeikamen. Ein Auto sah man nur selten und stellte eine kleine Sensation dar.

Über ihre Kindheitserlebnisse während des Zweiten Weltkrieges berichtete Frau Wieser ebenso wie über die russische Besatzungszeit, ihren Schulalltag oder die Not, mit der die Mehrheit der Bevölkerung in den 40er-Jahren umgehen musste. So schilderte sie u.a., welche Bedeutung in der Zeit ihrer Kindheit ein Stück Brot oder eine Kartoffel einnahmen.

Den SchülerInnen bot die Begegnung mit Frau Wiesers Lebensgeschichte neue Sichtweisen und die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit Geschichtskonstruktion und Erinnerungsvermögen.

Betreutes Wohnen Gleiß feierte ersten Geburtstag

Mit einem gemeinsamen Mittagessen der gesamten Hausgemeinschaft feierten die BewohnerInnen in fröhlicher Runde „ein Jahr Betreutes Wohnen Gleiß“. GF Martin Pfeiffer betonte in seiner Grußbotschaft die erfreuliche Entwicklung des Hauses und dankte allen für ihr Bemühen. Ehrengast Bgm. Thomas Raidl überbrachte die Glückwünsche und den Dank der Gemeinde und wünschte den Senioren/innen weiterhin Gesundheit und Freude. Betreuer Wolfgang Schorn erläuterte kurz seine Intentionen zum Projekt „Wie Daheim - Betreutes Wohnen Gleiß“, das nach einjähriger Laufzeit abgeschlossen wurde und Basis für die weitere Entwicklung und Arbeit in Gleiß ist. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Fein sein, beinander bleibn“, begleitet von Veronika Scheiblauer mit der Gitarre, sprach Oberin Schwester Xaveria das Segensgebet und Bewohnerin Frau Wieser rezitierte aus dem Gedichtband „Ausn Ybbstal“ von Walter Holzreiter (Welsermühl Wels, 1984) wunderbar passend zum Festtag das Gedicht „Mein Paradies“:

„Wann ih mir oft im stilln denk,
wia ih an meiner Hoamat häng,
da möchte ih grad am liabstn rern,
so hab ih s´liab, so hab ih s´gern.

Wann ih ins Ausland roasn muaß,
macht mir des nur an morts Verdruaß,
weil ih gern in mein´ Landl bin,
dort bin ih gwordn, dort ghör ih hin.

Kann ih mein´ Sunntagberg net sehgn,
is´s bei mir eh gleih aus und gschehgn,
hör ih sein Gläut net nur oan´ Tag,
hab ih mitn Hoamweh schon mein Plag.

Ih bin weit in der Welt draußt gwest,
und drum behaupt ih stark und fest:
Mir is koan Gegend wo bekannt,
de schöner waa(r) wia´s Hoamatland!

Mein Landl und de bravn Leut, des is´s,
was mih so narrisch gfreut;
wann´s wo a Paradies gebm kann,
dann fangts bei uns im Ybbstal an!“

 

„Lieber Schach als matt“

In den letzten Wochen bildete sich eine kleine Gruppe im Betreuten Wohnen in Gleiß, um regelmäßig gemeinsam Schach zu spielen. Es zeigte sich, dass unter den ambitionierten Amateuren verschiedene Regelauslegungen gegeben waren. Deshalb lud Bewohner Hubert Pöchlauer seinen ehemaligen Schüler Christian Neumann vom Schachklub KSV Böhlerwerk zu einer Lehrstunde nach Gleiß ein. Herr Neumann stellte kurz seinen Verein vor, erzählte über den Meisterschaftsbetrieb und erklärte die richtige Aufstellung, die wichtigsten Grundzüge und wesentliche Regeln wie „berührt – geführt“. Mit Aufstellungsbeispielen beantwortete er viele Fragen, z.B. „Wie kann ich den König aus dem Schach befreien?“ oder „Kleine/große Rochade“. Nun heißt es fleißig spielen für die SeniorenInnen, denn in einigen Monaten ist die erste Simultanpartie mit Schachmeister Neumann unter dem Motto „Lieber Schach als matt“ geplant. Herzlichen Dank Herr Neumann für diese lehrreiche „Schachstunde".

Schuloma – Schulopa voll im Einsatz

Jeden Mittwoch besuchen Senioren/innen aus dem Betreuten Wohnen die erste Klasse der Privatvolksschule Gleiß, um mit den jüngsten Schüler/innen des Bildungszentrums zu lesen, rechnen, schreiben und üben. Auch das Zubereiten der gemeinsamen Jause macht große Freude. Unter der umsichtigen Leitung der Klassenlehrerein Brigitte Schlembacher ist dieses Projekt ein fixer Bestandteil im Miteinander der Generationen in Gleiß geworden.

VIERKANTER SCHENKEN FREUDE UND FROHSINN

Zu einem unvergesslichen Abend entwickelte sich das Treffen der Bewohner/innen beim „Wintercafe“ im Betreuten Wohnen in Gleiß. Nach herzlichen Grußworten und Geburtstagswünschen spielte die „Gleißer Stubenmusi“, Veronika Scheiblauer Gitarre und
Martin Pfeifer Akkordeon, Volkswaisen und Walzermelodien zum Einstimmen auf diesen besonderen Abend. Die Bewohner/innen stärkten sich mit Kaffee und Kuchen aus der Klosterküche und warteten gespannt auf den Auftritt der Vierkanter. Das erfolgreiche Quartett mit Alois und Leo Röcklinger, Stefan Rußmayr und Martin Pfeiffer schenkte diesen Abend den Senioren/innen des Betreuten Wohnens in Gleiß.
Mit „O, wie schön ist deine Welt“, gut passend zu Gleiß, eröffneten sie den Liederreigen mit über 20 Beiträgen. Nach dem Lied „Leut, Leut, Leutl müaßts lustig sein“ erheiterte der Text „Die Senioren“ die Gemüter. Eine Zeile daraus, „Ihre Freizeit zu gestalten, ist das Hauptgeschäft der Alten“, ist zutreffend für alle und wird mit einem vielfältigen Angebot bewältigt.
Berührend für alle waren die Lieder „ I hab die gern“ oder „Wia schean is, wann i siegh die Sunn aufgean“ - auch wieder treffend für die Lage des Hauses mit Sonne den ganzen Tag über.
Kräftiger Applaus und die Bitte um eine Zugabe erfüllten unsere stimmgewaltigen Gäste mit dem Lied „Kimmt schö hoamli die Nocht“, ehe sie sich zur Probe für ihr nächstes Kabarett verabschiedeten. Danke den Künstlern für dieses besondere Geschenk, das die Herzen mit Freude und Frohsinn erfüllte.

Wir gratulieren Frau Adelinde Wieser zum 80. Geburtstag!

Stimmungsvolle Adventfeier im Betreuten Wohnen Gleiß

Am vergangenen Donnerstag versammelten sich Bewohner/innen, Schwestern,
Pfarrer Pater Gerhard, Bürgermeister Thomas Raidl, Vizebürgermeisterin Genoveva Leitner und das Leitungsteam im liebevoll gestalteten Speisesaal erstmals seit Bestehen zu einer besinnlichen Adventfeier.

Nach den Begrüßungsworten von GF Martin Pfeiffer, einer Grußbotschaft von Bürgermeister Thomas Raidl lasen Bewohner/innen besinnliche Texte, die sie selbst ausgewählt hatten. Dazwischen sangen, begleitet vom Chor des Hortes und dem Trio Veronika Scheiblauer, Annemarie Ziegelwagner (Gitarre) und Martin Pfeiffer (Akkordeon), alle gemeinsam Advent- und Weihnachtslieder. Eine besondere Stimmung des Miteinanders war spürbar, stehen doch die ersten Weihnachten im neuen Daheim vor der Tür.

Bei Kaffee und Kuchen wurde eifrig geplaudert und Pater Gerhard segnete auf Wunsch einzelne Wohnungen. Mit einer gemeinsamen Weihnachtsmesse am Tag vor dem Heiligen Abend und einem Jahresrückblick (300 Tage BW Gleiß) in einer gemütlichen Gesprächsrunde wird das erste Jahr 2015 im Betreuten Wohnen Gleiß abgeschlossen.

Mit Zuversicht gehen wir ins neue Jahr, als Leitfaden für die weitere Entwicklung unserer Gemeinschaft mögen Gedanken aus dem St. Pöltner Wallfahrerheft dienen:

„Wir sind unterwegs!
Immer wieder brechen wir auf und suchen den Weg.
Wir sind müde und werden wieder gestärkt,
wir straucheln, fallen und stehen wieder auf,
Gefährten gesellen sich zu uns auf dem langen Weg.
Neue Begegnungen warten auf uns,
wir fühlen uns getragen von guten Gesprächen, Worten, Gesten, Blicken und warmer menschlicher Berührung.
Vielleicht leuchtet mitten im Einerlei des Alltags ein heller Stern,
dessen Ursprung von weit herkommt.
Wir spüren, wir sind nicht allein.“

Wir gratulieren Frau Elfriede Sedlacek zum 90. Geburtstag!

„Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“

Betreutes Wohnen Gleiß Übungsort für FF Rosenau


„Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, muss die Mannschaft laufend üben“, sagte Martin Hopf, Kommandant der FF Rosenau, und setzte eine Übung beim Betreuten Wohnen in Gleiß an. Der stvKdt. Peter Lebelhuber wurde mit der Planung und Durchführung beauftragt. Bei einer Vorbesprechung Tage zuvor informierte er Bewohner/innen über richtiges Verhalten im Brandfall und kündigt die Übung für Freitagabend, 27. November, 19.00 Uhr an.
Übungsannahme: Feuer im Heizraum im Keller, drei Personen dort vermisst, eine Person auf dem Dach. Nachdem der Alarm ausgelöst worden war, rückte die FF ROSENAU, unterstützt von der Betriebsfeuerwehr VOEST-ALPINE mit Kdt. Sigmund Schausberger mit 5 Fahrzeugen und 23 Mann zum Einsatz an. Nach Erkunden der Sachlage wurde sofort mit dem Aufbau von zwei Wasserleitungen für den Löschangriff begonnen, gleichzeitig drangen 6 Mann mit schwerem Atemschutzgerät in den Keller vor, um die vermissten Personen zu retten. Der Kranwagen wurde auf der anderen Seite des Gebäudes in Stellung gebracht, um die Person vom Dach mittels Bergekorb aus ihrer Notlage zu befreien. Nach Übungsende versammelte sich die Mannschaft im Speisesaal zur Nachbesprechung, bei der die Übung nochmals von allen genau analysiert und protokolliert wurde. Betreuer Wolfgang Schorn dankte im Namen des Klosters und der Bewohner/innen dem Kommando und allen Feuerwehrkameraden für die realistische Übungsannahme, den Einsatz und das klaglose Zusammenwirken der Kräfte zum Schutz der Menschen. Ein Abend, der Sicherheit gibt.

"Brücken bauen" – eine Zusammenarbeit mit dem Betreuten Wohnen

Ganz im Sinne unseres Jahresthemas bauen die SchülerInnen der 2. Klasse eine Brücke vom Schulgebäude zu unseren Nachbarn, den BewohnerInnen des Betreuten Wohnens.

Die Aufgabe:
Die SchülerInnen erarbeiten gemeinsam mit ihrer Bewegungs- und Sportlehrerin ein Bewegungs- und Spieleprogramm für SeniorInnen.

Die Ausführung:
Vor Ort, im neuen Wohngebäude, können die SchülerInnen mit der Unterstützung von Herrn Mag. Schorn ihre Planungen in die Tat umsetzen und die SeniorInnen bewegen.

Die Idee dahinter:
Es ist eine win-win-Situation. Die SchülerInnen der FSB Gleiß können in die Praxis der Altenpflege eintauchen und die SeniorInnen haben die Möglichkeit aufregende Nachmittage zu erleben und gleichzeitig ihren Körper fit zu halten.

Mit musikalischem Schwung in die neue Woche

Eine besondere Freude bereitete die 2a Klasse der Neuen Mittelschule Gleiß den Gästen aus dem Betreuten Wohnen zum Wochenbeginn. Unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Gertrud Panou stellten die Mädchen und Burschen eine Liedermappe (Geschenk) mit dem Titel „Musik allein ist die Sprache der Welt und muss nicht übersetzt werden“ für eine gemeinsame musikalische Stunde zusammen. In dieser wurde dann, begleitet von der Lehrerin auf der Gitarre, fröhlich vom „gemischten Chor“ gesungen. Trommeln und Schlagwerke unterstützten den Rhythmus und erzeugten eine besondere Stimmung. Der Liederbogen spannte sich vom Lieblingslied der Klasse „Das alte Haus von Rocky Docky“ über den Evergreen „Marmor; Stein und Eisen bricht“ oder „The lion sleeps tonight“ bis hin zum urigen „Hintn bei da Stadltür“. Zu „Peters Brünnele“ wurde partnerweise geklatscht. Danke allen, die solche Begegnungen ermöglichen und gestalten.

Betreutes Wohnen Gleiß – alle Wohnungen vermietet

Schneller als erwartet sind alle 29 Wohneinheiten der Wohnhausanlage im Kloster Gleiß vermietet und bezogen. Darüber freuen sich sowohl der Bauträger GEDESAG als auch die Klostergemeinschaft Gleiß des Ordens der Schwestern vom Göttlichen Erlöser als Betreiber.

Das lebenswerte Umfeld des neuen Gebäudes mit Kloster, Kirche, Gartenanlage und viel Jugend bietet den älteren BewohnernInnen viele Möglichkeiten vor Ort, selbstbestimmt ihren Alltag zu gestalten. Es steht allen frei, ob sie an den gebotenen Aktivitäten teilnehmen wollen oder nicht. Wichtig ist, dass eine große Auswahl an Aktivitäten angeboten wird und das Miteinander und Füreinander der Generationen erlebt werden kann. Die Schwestern stehen immer für Gespräche zur Verfügung. Von Montag bis Freitag (14.00 – 17.00Uhr) können die SeniorenInnen am Leben im HORT teilnehmen, ob beim Hausübungmachen, Malen, Basteln oder Spielen.

In der 1. Klasse Volksschule wird jeden Mittwoch die Schuloma oder der Schulopa erwartet und in der Neuen Mittelschule in der Musikstunde einmal kräftig mitgesungen. Besonders spannend ist das Bewegungsprojekt der Fachschule für Sozialberufe, bietet dieses doch die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen zu sammeln. Jeden Mittwoch gestalten SchülerInnen eine Doppelstunde mit Bewegungsaufgaben, Spielen und Gedächtnisübungen.

Diese werden schriftlich vor- und nachbereitet und besprochen. Resümee eines Trios: „Insgesamt können wir sagen, dass die zwei Stunden sehr lehrreich und lustig waren. Eine große Unterstützung war Herr Schorn, er gab uns immer wieder Tipps zum Verbessern und diese nahmen wir dankend an. Auf unseren nächsten Besuch im Betreuten Wohnen freuen wir uns schon sehr.“

Generationenübergreifende Kreativität

Immer wieder lädt die Fachschule für Sozialberufe in Gleiß die BewohnerInnen des angrenzenden „Betreuten Wohnens“ zu verschiedenen Aktivitäten ein. So gestaltete die 1. Klasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin Elisabeth Nachtsheim einige Stunden, um mit den SeniorenInnen Weihnachtsbillets zu gestalten. Dazu verwendeten sie eine spezielle Technik, indem sie mit Vogelfedern die Billets bemalten. Das gemeinsame Malen machte Alt und Jung richtig Spaß.

Hausübung bei den Nachbarn

Am 21. Oktober marschierten einige Hortkinder in das betreute Wohnen hinüber, um dort gemeinsam mit einigen Bewohnern ihre Hausübung zu erledigen. In der gemütlichen Atmosphäre des Gemeinschaftsraumes ging die Arbeit gut voran. Die Kinder wurden von einigen Damen bei der Lesehausübung unterstützt und beim Schreiben und Rechnen begleitet. Für die Kinder war dieser Besuch ein besonderes Erlebnis, das sie auf eigenen Wunsch bald wiederholen möchten.

Eröffnungsfeier: Betreutes Wohnen in Gleiss

Das Video zeigt die neuen Wohnmodelle, die sich durch ihre umwelt- und sozialgerechten Konzepte, ihre Orientierung am Gemeinwohl sowie modellhafte Nachnutzungen auszeichnen. Zu den vorbildlichen Baukulturen zählt nicht zuletzt das Generationenwohnen, das gemeinschaftliche Wohnen sowie Leben und Arbeiten unter einem Dach, das nun in Gleiss mit dem betreuten Wohnen umgesetzt und eröffnet wurde.

Gemeinsames Stricken

Bitte „mitmaschen“! Gemäß dem Jahresmotto der Schule, „Brücken bauen“, luden die SchülerInnen die BewohnerInnen des angrenzenden „Betreuten Wohnens“ ein. Gemeinsam strickten sie kleine Wollmützchen und engagierten sich damit für einen guten Zweck. In gemütlicher Runde entstanden bei Kaffee und Kuchen viele bunte Hauben und Quasten für „Das große Stricken“ von Innocent und Caritas. Dabei kam natürlich auch der Austausch zwischen Seniorinnen und den Schülerinnen nicht zu kurz. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen von einer Dame, die früher professionell in Heimarbeit strickte und ihre Mützchen in Rekordzeit herstellte. Bis zum Einsendeschluss Anfang Dezember werden noch viele Häubchen gestrickt. Ab Anfang Jänner werden dann die Häubchen auf den Innocent-Smoothies in den Supermärkten zu kaufen sein. Für jedes verkaufte Fläschchen mit Mützchen spendet Innocent 20 Cent an die Caritas, die damit ältere Menschen unterstützt.

Zusammenarbeit mit dem betreuten Wohnen

Ein altes Sprichwort besagt: „Jung zu bleiben und alt zu werden ist das höchste Gut des Menschen.“ In diesem Sinn wurde zwischen dem Hort und dem betreuten Wohnen eine besondere Verbindung ins Leben gerufen. Die Mieter des betreuten Wohnens sind bei uns herzlich willkommen. Ob im Garten oder den Gruppenräumen – wir freuen uns, wenn wir Besuch bekommen und miteinander eine schöne Zeit verbringen können!

Schuloma – Schulopa

Bewohner des „betreuten Wohnens“ werden im Schuljahr 2015/16 regelmäßig die Kinder der ersten Klasse als Schuloma und Schulopa besuchen.

Bei der ersten Begegnung am 30. September und dem anschließenden Würfelspiel wurden zu Oma Renate, Oma Maria, Wieser-Oma und Opa Hermann schon herzliche Kontakte geknüpft.

Lehrausgang - Betreutes Wohnen

Voll gespannter Erwartung und Neugierde besuchten die SchülerInnen der 3. Klasse der Fachschule für Sozialberufe das neue Wohnprojekt für SeniorenInnen, das direkt neben dem Bildungszentrum Gleiß gebaut wurde und am 12. Oktober offiziell eröffnet wird.
Herr Wolfgang Schorn, ehrenamtlicher Mitarbeiter, führte die Klasse durch das neue Gebäude und sprach wichtige Themen an, die für die Unterstützung und Begleitung von älteren Menschen wichtig sind.

Die SchülerInnen waren sehr interessiert, eine adaptierte behindertengerechte Wohnung zu sehen. Sie konnten damit die letzte Möglichkeit, eine leere Wohnung zu besichtigen, nutzen, da ab Oktober alle Wohneinheiten vergeben sind. Herr Schorn informierte die SchülerInnen unter Anderem über das Serviceangebot in Bezug auf Pflegeleistungen, medizinische Betreuung und Notruftelefon und über die Organisation von Aktivitäten, die das Gemeinschaftsleben fördern. Hier bietet die direkte Nachbarschaft zum Bildungszentrum viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten der BewohnerInnen mit den jungen Menschen aller Altersstufen.

Mindestens einmal im Monat wird eine gemeinsame Aktivität von SchülerInnen einer der Schulen oder des Hortes mit den SeniorInnen angeboten, sodass sich viele Begegnungsmöglichkeiten zwischen Alt und Jung ergeben.
Da die SchülerInnen in der 3. Klasse ein Praktikum mit älteren oder behinderten Menschen absolvieren, konnten sie durch den Besuch im „Betreuten Wohnen“ relevante Verbindungen zu ihren eigenen praktischen Erfahrungen herstellen.

Eine professionelle Führung, angeregte Gespräche und kritische Fragen haben bei den SchülerInnen einen sehr positiven und nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

200 Tage Betreutes Wohnen Gleiß


Wie die Zeit vergeht: 200 Tage besteht nun die Wohnanlage beim Kloster Gleiß und nur mehr eine Wohneinheit ist noch nicht vermietet. Das spricht wohl eindeutig dafür, dass geförderter Wohnraum, speziell für ältere Menschen, nötig ist und gerne angenommen wird.
Mit dem „Sommercafe“ am vergangenen Montag wurde dies auch entsprechend gefeiert.
Der einzigartige Platz der Wohnanlage im Klosterbereich bietet viele Möglichkeiten einer guten Betreuung. Die Schwestern Xaveria, Maria-Birgit und Viola sind immer vor Ort und für Gespräche bereit und machen auf Wunsch laufend Besuche in den Wohnungen und schenken so Zeit und Zuwendung. Von Montag bis Freitag verwöhnt die Klosterküche alle, die nicht selbst kochen, mit einem köstlichen Mittagessen, Brot liefert der Bäcker auf Bestellung frisch am Morgen.
Die zweiten 100 Tage des Bestehens wurden vor allem dazu genützt, das Thema „Generationen unter einem Dach“ umzusetzen. Dazu wurden mit allen Einrichtungen des Bildungszentrums Gleiß mehrere Projekte geplant und durchgeführt. So konnten die Bewohner und Bewohnerinnen z.B. in der Volksschule das Buchstabenfest miterleben oder in der Neuen Mittelschule zeigten die Jungen den Älteren, was man mit den Neuen Medien alles machen kann. Die Schüler und Schülerinnen der Fachschule für Sozialberufe luden zu einem Bewegungsnachmittag in den Turnsaal und im Hort konnte an einem Nachmittag mit den Kindern nach Herzenslust gespielt werden.
In einer Arbeitssitzung am vergangenen Freitag wurde mit allen Verantwortlichen des Bildungszentrums die weitere Arbeit im Schuljahr 2015/16 festgelegt. Gemeinsame Ganzjahresprojekte und viele Aktivitäten zu besonderen Anlässen werden sichtbare Zeichen dieses Miteinanders sein. Seitens des Klosters sind wieder Sprechstunden, Bewegungs-, Spielestunden und weitere Aktivitäten wie Bildvorträge, Cafes, Kirchenfeste oder Ausflüge geplant und festgelegt (z.B. am 16. September Wanderung auf den Sonntagberg). Diese Arbeit wird von den sozialen Hilfsdiensten nach Bedarf wirkungsvoll unterstützt.
Das gesamte Betreuungspaket ist ein Angebot, damit der Alltag lebendig bleibt und die Gemeinschaft weiter wachsen kann.

Bild: Schwestern mit den Mitarbeitern/-innen des Bildungszentrums Gleiß

Sommerfest im Klostergarten

Zum Abschluss des Schuljahres lädt die Ordensleitung des Klosters Gleiß jedes Jahr alle Mitarbeiter/innen des Betriebes und die Leiter der Bildungsinstitutionen Volksschule, Neue Mittelschule, Fachschule für Sozialberufe und Hort zu einem gemeinsamen Sommerfest im Klostergarten ein.

Dieses Jahr waren auch die Bewohner/innen des Betreuten Wohnen, seit März im Haus, zum geselligen Beisammensein eingeladen und freuten sich, in der Gemeinschaft mit den Schwestern, Angestellten und Direktoren/innen bei Speis und Trank einen lauen Sommerabend zu verbringen. GF Martin Pfeiffer dankte den Schwestern und dem gesamten Team, i. B. Veronika Scheiblauer, für die gedeihliche Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit. Besonders herzlich hieß er die Senioren/innen des Betreuten Wohnens willkommen, die im Kloster Gleiß ein schönes neues Zuhause gefunden haben.

Betreuer Wolfgang Schorn dankte allen für das Bemühen, zu einer großen „Familie“ der Generationen zusammenzuwachsen. Im achtsamen Füreinander und Miteinander aller Generationen im Kloster und Bildungszentrum Gleiß steht Herzens-Bildung im Mittelpunkt. Die herzliche Stimmung an diesem Abend war dafür ein gutes Zeugnis. 

Spiele für Alt und Jung im Hort

Am Dienstag, 23. Juni 2015, verbrachten die Kinder aus dem Hort und einige Bewohner des Betreuten Wohnens Gleiß einen gemeinsamen Spielenachmittag. Traditionelle Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“ und „Mühle“, aber auch neue Spiele sorgten für gemütliche Stunden.

Ein Kuchen, der von den Kindern gebacken wurde, versüßte den Nachmittag. Das Beisammensein war für Jung und Alt eine gelungene Abwechslung und bereitete auf beiden Seiten viel Freude. 

FSB SeniorInnennachmittag

In der 3. Klasse wählen die SchülerInnen zwischen einem Praktikum mit älteren oder behinderten Menschen. Unter diesem Gesichtspunkt hatte die 2. Klasse die Möglichkeit, sich ein Bild davon zu machen, wie Altenbetreuung aussehen kann. Aufgrund der örtlichen Nähe zum im Februar 2015 eröffneten „Betreuten Wohnen“ überlegten sich die SchülerInnen der 2. Klasse, auf welche Art und Weise sie den Bewegungs- und Sportunterricht mit den Alltag der älteren BewohnerInnen verknüpfen könnten.
Aus einer großen Ideensammlung entstand ein Bewegungsnachmittag für die SeniorInnen.

Gemeinsam mit Herrn Mag. Schorn, der die BewohnerInnen betreut, holten die SchülerInnen die neuen MieterInnen des Wohnhauses ab und brachten sie in den Turnsaal des Bildungszentrums, wo bereits sieben Stationen auf die gespannten Damen und Herren warteten.
Das Bewegungsangebot reichte von tänzerischen Einlagen über koordinative Spiele bis hin zu Konzentrationsübungen. Sowohl die älteren Semester als auch die SchülerInnen hatten sichtlich Spaß an dieser bewegten Stunde und es zeigte sich, dass ganz klar beide Seiten von dem gemeinsamen Programm profitieren können.

Die SeniorInnen hatten die Möglichkeit, sich auf einfache, spielerische Art und Weise körperlich zu betätigen, die SchülerInnen konnten einen authentischen und praktischen Einblick in die Arbeit mit älteren Menschen bekommen.
Ganz klar werden in Zukunft noch viele weitere gemeinsame Aktivitäten mit den BewohnerInnen des „Betreuten Wohnens“ folgen.

Hurra, wir können alle Buchstaben lesen und schreiben!

Das wollten die Kinder der ersten Klasse der PVS Gleiß mit einem Buchstabenfest feiern. Dazu wurden auch die Eltern eingeladen. Nach einem gemeinsamen Start mit dem Sonnengruß aus dem Yoga, konnte die Buchstabenrally starten. An vielen Stationen wurden Lernwörter gehüpft, Sätze gebaut, gebastelt, gelesen, gebacken, gemalt und Buchstaben gegossen. Auch die Bewohner aus dem Betreuten Wohnen waren eingeladen. Sie unterstützten uns bei der Betreuung der Stationen.

Zum Schluss durften die gebackenen Buchstaben und die Nutellabrote mit Smartiesbuchstaben verspeist werden.
Obwohl die BuchstabenkönigInnen schon recht müde waren, sangen sie zum Schluss noch das Lied „Alle Kinder lernen lesen“ lautstark und mit Begeisterung!

Digitale Medien - die Alten lernen von den Jungen

Wie viel man von der Jugend lernen kann, erfuhren die Bewohner des "Betreuten Wohnens" in Gleiß letzen Freitag (29. Mai 2015). Im Rahmen des Informatikunterrichts besuchten die Schüler/innen der 4.Klassen der PNMS mit ihrer Lehrerin Dipl. Päd. Maria Mihelic die Bewohner der neuen Wohnanlage und zeigten ihnen, dass man mit einem Handy mehr als nur telefonieren kann.

Es wurden auf YouTube Lieder gehört, Selfies verschickt und Filme gedreht. Die Bewohner der Anlage waren ganz begeistert und konnten danach die Faszination der Jugend für ihr Handy verstehen. Vielen Dank an die Schüler/innen, die mit großer Freude und viel Einfühlungsvermögen ihr Wissen weitergaben.

100 Tage Betreutes Wohnen Gleiß

Mit einem „Klostercafe“ feierten die Schwestern, Bewohner/innen und das Personal die ersten 100 Tage Betreutes Wohnen Gleiß. Zwei Drittel der Wohnungen sind bereits belegt und reges Leben erfüllt das Haus. Bei Cafe und Kuchen, liebevoll von Frau Veronika Scheiblauer vorbereitet, wurde das Miteinander innerhalb der Hausgemeinschaft und mit Partnern der Gemeinde gestärkt.

Bürgermeister Thomas Raidl und Vizebürgermeisterin Genoveva Leitner hießen die neuen Bewohner/innen in der Gemeinde Sonntagberg herzlich willkommen und luden alle ein, örtliche Veranstaltungen zu besuchen und am Leben in der Gemeinde aktiv teilzunehmen. Obfrau Rosa Rumpl vom Seniorenbund Sonntagberg freute sich über die Einladung und stellte die vielen Aktivitäten des Seniorenbundes vor und ermunterte zum Mitmachen.

Betreuer Wolfgang Schorn sprach über das vielfältige Programm im Monat Juni, das vor allem unter dem Motto „Generationen miteinander“ steht. So werden nach dem Workshop „Digitale Medien“ mit der Neuen Mittelschule Projekte mit der Volksschule gestartet. „Buchstabenfest“ und Leseoma/Leseopa versprechen spannende Begegnungen zwischen Jung und Alt zu werden.

Schüler/innen der Fachschule für Sozialberufe laden zu einer Bewegungsstunde mit einzelnen Stationen ein und der Hort wird einen Spielenachmittag anbieten.

Wir lernen unsere neue Heimat kennen

Endlich ist es soweit – nach Wochen des Eingewöhnens lernen wir, die Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuten Wohnens, unsere neue Heimat besser kennen. In einem Rundgang durch den Klosterbezirk besuchen wir die Schulen des Bildungszentrums, den Hort und die Kirche.

Wir versammeln uns vor dem Haupteingang des Betreuten Wohnens.
Zuerst führt uns der Weg in die Fachschule für Sozialberufe.
Frau Fachlehrerin Jutta Feuerstein empfängt uns und erklärt die wesentlichen Bereiche der Ausbildung in Theorie und Praxis.
Anschließend besichtigen wir den Pflegeraum. Dort bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf ihre Einsätze in den Lehrfamilien und Sozialeinrichtungen mit praktischen Übungen, ob im Pflegebett oder im Umgang mit lebensechten Puppen, gründlich vor.

Unser nächstes Ziel sind die Jüngsten im Haus, unsere Mädchen und Buben der Volksschule. Dort erleben wir, wie unter Anleitung von Kräuterpädagogin Frau Hagen eine Beinwellsalbe hergestellt wird.
Besonders berührend ist das Vorsingen des Liedes „Frühling“, das Lehrerin Maria Hönickl mit ihrer Klasse als besonders Geschenk für uns eingeübt hat.

Dir. Gottfried Bühringer führt uns weiter in die Neue Mittelschule und erzählt über deren vielfältige Aufgaben und Ziele. Herr Lukas Kößler zeigt uns in eindrucksvoller Weise die Möglichkeiten in der Arbeit mit einer interaktiven Schultafel. Es bestätigt sich die Aussage von BZ Dir. Martin Pfeifer: „Wir haben moderne Schulen in einem ehrwürdigen alten Gebäude“.

Hortleiterin Manuela Hönickl stellt die Aufgaben des Hortes vor, in dem täglich über 60 Kinder mit Mittagessen versorgt und mit Lernbegleitung samt Freizeitgestaltung betreut werden.
Den Abschluss des Vormittags bildet der Besuch unserer Kirche. Oberin Schwester Xaveria beleuchtet kurz die Geschichte des Kirchbaues, erklärt die Gestaltung des Altarraumes und im Besonderen die Altarbilder samt Kreuzweg.

Bereichert mit vielen neuen Eindrücken und Informationen kehren wir in unsere Wohnungen oder zum köstlichen Mittagessen aus der Klosterküche zurück.

Kontakte wurden geknüpft und über gemeinsame Aktivitäten nachgedacht. Betreuer Wolfgang Schorn dankt allen für das große Interesse und freut sich, denn: Da bahnt sich Spannendes für Jung und Alt in Zukunft an.

Jung und Alt beim Palmbuschenbinden

Neben dem Bildungszentrum Gleiß entstand in den letzten eineinhalb Jahren ein Wohnhaus für Betreutes Wohnen mit 30 Wohneinheiten.

Seit kurzem sind nun einige dieser Wohnungen bezogen. Für die Fachschule für Sozialberufe in Gleiß ist es naheliegend, immer wieder gemeinsame Aktivitäten mit den BewohnernInnen anzubieten, sollen doch die SchülerInnen möglichst viele Erfahrungen in den verschiedensten Sozialbereichen sammeln.

Bei der ersten Aktion wurden die BewohnerInnen zum gemeinsamen Palmbuschenbinden eingeladen. Unter Anleitung der beiden Lehrerinnen Dipl.-Päd. Elisabeth Nachtsheim und VL Monika Gratzer banden die SchülerInnen der 1. FSB mit einigen Damen die Palmbuschen für den kommenden Palmsonntag. Mit viel Freude waren sowohl die SchülerInnen als auch die neuen Nachbarinnen bei der Sache. Dazwischen war auch Gelegenheit für Kaffee und Kuchen und ein näheres Kennenlernen.  

Leben erfüllt "Betreutes Wohnen" in Gleiß

Nach zwei Jahren Bauzeit wurden am 25. Februar die ersten Wohnungen im neuen Wohnhaus „Betreutes Wohnen“ in Gleiß vom Bauträger GEDESAG an die Mieterinnen und Mieter übergeben.

Zuvor lud die Klostergemeinschaft zu einem Treffen bei Kaffee und Kuchen, um einander besser kennen zu lernen. In netter Atmosphäre wurden erste Kontakte geknüpft und Geschichten aus dem Leben erzählt.
Seit der Schlüsselübergabe herrscht reges Arbeiten und Treiben, gilt es doch, die neuen Wohnungen nach persönlichen Bedürfnissen einzurichten.

Den Tag der offenen Tür am 12. März nützten sehr viele Menschen aus nah und fern, um sich über das Modell „Betreutes Wohnen in Gleiß“ zu informieren und das Haus zu besichtigen. Auch Bürgermeister Thomas Raidl und Vizebürgermeisterin Genoveva Leitner waren interessierte Gäste. Im Speisesaal verwöhnte die Klosterküche mit Getränken und Süßigkeiten.

Allgemeiner Tenor: Ein modernes Wohnhaus in wunderschöner Lage.
Mit dem Motto „ miteinander und füreinander da sein“ soll und wird es gelingen, eine Hausgemeinschaft, in der sich alle wohl fühlen, zu entwickeln.

Besichtigung gegen Voranmeldung (07448 2316-12) jederzeit möglich.

v.l.n.r. Wolfgang Schorn, Sr. Maria-Birgit, Veronika Scheiblauer, Oberin Sr. Xaveria, Jubilar Heinz Helemann, Sr. Viola, Dir. Martin Pfeiffer