Bildungszentrum Gleiß
Schwestern vom göttlichen Erlöser

10.02.2019

Freiwilliges soziales Jahr

Nach Abschluss einer Schulausbildung ist für viele junge Menschen nicht klar, was sie in Zukunft machen wollen. Ein freiwilliges soziales Jahr kann hier eine sehr wertvolle Zeit sein, um Erfahrungen im Sozialbereich zu sammeln und die persönlichen Eignung für diesen Bereich zu klären.

Eva Maria Hofmarcher absolviert gerade ein freiwilliges soziales Jahr, kurz FSJ,  in der  Lebenshilfe in Steinakirchen. Sie stellte der 3. Klasse die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen des FSJ vor.

Meist sind es junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die mit ganz unterschiedlichen Motivationen an dieses Jahr heran gehen, z.B. Überbrückung zwischen Schule und weiterführender Ausbildung, eine Auszeit nach einer intensiven Zeit des Lernens, Sammeln von praktischen Erfahrungen im Sozialbereich oder auch als Ersatz für den Zivildienst.

Nach einer Einführungswoche geht es an die jeweilige Einsatzstelle. Dies kann z.B. eine Behinderteneinrichtung, ein Pflegheim, ein Kindergarten oder Einrichtung der Flüchtlingshilfe sein. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Abschließend gibt es auch wieder eine Woche mit anderen TeilnehmerInnen des FSJ, die der Reflexion und dem Austausch dient.

Meist dauert ein Einsatz 10 - 11 Monate, wobei den TeilnehmerInnen am FSJ  23 Urlaubstage zustehen. Sie haben in dieser Zeit Anspruch auf Familienbeihilfe und bekommen ein kleines Taschengeld.